DEAL WITH YOUR WASTE – DURCH KLEIDUNG KOLONIALISMUS UND NACHHALTIGKEIT VERSTEHEN LERNEN

Spätestens, wenn Schüler*innen beginnen, selbst Kleidung einzukaufen, geraten sie in Kontakt mit einem globalisierten und ungerechten Marktsystem: Während im Globalen Süden die Baumwolle angebaut, die Kleidungsstücke gefertigt, und am Ende auch wieder dort entsorgt werden, profitieren vor allem im Globalen Norden die Menschen, welche die Kleidung tragen und Unternehmen, welche die Gewinne einstreichen. Was hat dieser Markt mit der Kolonialen Vergangenheit Deutschlands zu tun? Und (wie) können Nachhaltigkeit und die Überwindung aktueller kolonialer Verhältnisse Hand in Hand gehen?

In 2-, 4- oder 6-stündigen Unterrichtsmodulen ermöglichen wir Schüler*innen der Klassen 7-13 in Ihrem Fachunterricht, sich anhand von Kleidung mit aktuellen kolonialen Verhältnissen auseinanderzusetzen. Sie können dabei selbst ein Kleidungsstück upcyceln und werden mit Werken der Kunst angeregt, die Perspektive von Menschen des Globalen Südens einzunehmen.

Der Import von billigen Secondhand-Kleidern in Länder des Globalen Südens wird aus der Sicht von lokalen Importeur*innen, Schneider*innen und aus Menschenrechtsperspektive diskutieren. Abschließend lernen die Schüler*innen in einem künstlerischen-gestalterischen Teil neue Handlungsoptionen für Altkleider kennen, in welchem wir mitgebrachte Kleidung upcyceln – also neugestalten und aufwerten.

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