Kunst-Stoffe als Beispiel für Ressourcensuffizienz

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Ressourcenschonung ist eine zentrale Herausforderung nachhaltigen Wirtschaftens. Welche Ansatzpunkte existieren und welche Möglichkeiten und Grenzen bieten diese? Und welchen Beitrag zur Ressourcenschonung kann eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Restmaterial leisten?

2006 wurde in Berlin die Initiative KunstStoffe – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien gegründet.
Die Einrichtung MFTA in New York diente als Vorbild, vorangegangen waren Recherchen, in denen sich gezeigt hatte, dass solche Zentren in Deutschland nicht existieren. Im Zuge von Aufbau und Betrieb der Einrichtung konnte also nur mittelbar auf Erfahrungen zurückgegriffen werden. Allerdings sind in den vergangenen zehn Jahren in Europa weitere Initiativen zur Vermittlung von Gebrauchtmaterial entstanden, wie Offcut in Basel, Hanseatische Materialverwaltung in Hamburg, La Réserve des arts in Paris.

Die Initiative Kunst-Stoffe hat sich im Laufe der Jahre professionalisiert und Anfang 2017 mit Unterstützung des Umweltbundesamtes ein Modellprojekt gestartet. Ziel des Modellprojekts „Wiederverwendung in der kommunalen Ressourcenpolitik verankern“ ist es, ein Konzept für die Wiederverwendung von Materialien mit an den Materialströmen beteiligten Akteur/innen zu entwickeln, zu erproben, zu verbessern und die Erfahrungen für Übertragung und Weiterentwicklung aufzubereiten. (…)

Dr. Corinna Vosse, „Ein übertragbares Modell zur Weitervermittlung von Gebraucht- und Restmaterial“,
in: Ökologisches Wirtschaften, 2/2018

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