WIR – Wiederverwenden, Instandhalten und Reparieren in der Berufsausbildung

Das Bildungsprojekt WIR – Wiederverwenden, Instandhalten und Reparieren in der Berufsausbildung hat sich zum Ziel gesetzt, die Kernthemen der Arbeit von Kunst-Stoffe, Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. wie die Wieder- und Weiterverwendung von Gebrauchtmaterialien, Müllvermeidung durch Reparieren und Instandhalten kaputter Geräte und umweltbewussten Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen in der Berufsausbildung, -vorbereitung und -orientierung zu verbreiten und konkrete Handlungsmöglichkeiten und Alternativen zu alten Konsummustern aufzuzeigen. Seit Juli 2014 arbeiten wir mit verschiedenden Einrichtungen der Berufsausbildung, mit Klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Netzwerken und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.


Ideen zur Abfallvermeidung

Zusammen mit den Schüler*innen der Peter-Lenne-Schule, OSZ Natur und Umwelt, nahmen wir die Europäische Woche der Abfallvermeidung zum Auftakt unserer Aktion ‚Ideen zur Abfallvermeidung‘ um die Notwendigkeit der Abfallvermeidung in alle Welt hinein zu verbreiten und alle einzuladen, sich mit ihren Ideen daran zu beteiligen. Zum Beitrag

Mit dem Bildunsprojekt WIR – Wiederverwenden, Instandhalten und Reparieren in der Berufsausbildung haben wir es uns Kernthemen unserer Arbeit wie die Wieder- und Weiterverwendung von Gebrauchtmaterialien, Müllvermeidung durch Reparieren und Instandhalten kaputter Geräte und umweltbewussten Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen in der Berufsausbildung, -vorbereitung und -orientierung zu verbreiten und konkrete Handlunsmöglichkeiten und Alternativen zu alten Konsummustern aufzuzeigen.


Was wir tun

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Umweltbewusstsein – mehr und mehr werden die Kernthemen unserer Arbeit in der Öffentlichkeit thematisiert und diskutiert. Im Bereich der Berufsausbildung obliegt dieses Thema jedoch größtenteils dem Engagement einzelner Lehrkräfte und Ausbildungsstätten. Aber gerade hier finden sich die Arbeitenden von morgen. Ob im Handwerk, Design oder bei der Elektrotechnik – überall fallen Restmaterialien an und überall kann und muss nachhaltig gearbeitet werden. Dabei gibt es viele Anknüpfpunkte an das alltägliche Berufs- und Alltagsleben:
Die kreative Weiterverwendung von Restholz in der Werkstatt, das Wiederverwenden eines Dekostoffes oder das Instandhalten und Reparieren von elektronischen Geräten können ebenso zu einem nachhaltigen Lebensstil beitragen wie etwa das Benutzen von Recyclingpapier im Büro wie zu Hause…

Durch den Aufbau eines Netzwerks sowie das Verbinden mit bestehenden Netzwerken, welche Ausbildungsstätten wie Berufsschulen, Oberstufenzentren und Fachhochschulen mit Nachhaltigkeitsinitiativen und Umweltbildungsträgern verknüpfen, schaffen wir die strukturelle Basis für eine Berufsausbildung, in der Wiederverwenden, Instandhalten und Reparieren fächerübergreifend als wichtiger Bestandteil des Lehrplans und Qualifikationsmerkmal für die berufliche Zukunft der Auszubildenden verstanden wird.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern aus verschiedenen Bereichen der Umweltbildung bieten wir Sensibilisierungsworkshops an, die auf die unterschiedlichen Fachbereiche zugeschnitten sind und den Schülern ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, ihren beruflichen und privaten Alltag nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten. Dabei geht es in erster Linie darum, mit Schülern und Ausbildenden zukunftsweisende Ideen zu entwickeln, wie in ihrem Berufszweig Müllentstehung vermieden werden kann und nur dort, wo Müll anfällt, dieser möglichst effektiv aufgewertet und wiederverwendet wird.

Als Anregung stellen wir außerdem verschiedene Einrichtungen wie unsere Materiallager, Offene Werkstätten und Repair Cafés als erlebbare Lernorte zur Verfügung, in denen sich die Berufsschüler_innen direkt mit alternativen Lebensweisen und Best-Practice-Beispielen auseinandersetzen sowie Ideen und Anregungen für ihre eigene Umsetzung sammeln können. Gemeinsam mit den Berufsschüler_innen dokumentieren und reflektieren wir die Lernprozesse und präsentieren die Ergebnisse am Ende des Schuljahres/Semsters in Form von Ausstellungen, Vorträgen und Informationsveranstaltungen.

Auf diese Weise wollen wir Berufschüler_innen wie Ausbildungsstätten für nachhaltige Konsumpraktiken und Wirtschaftsweisen weiter sensibilisieren und somit bei der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte unterstützen, die in ihrer beruflichen Zukunft ökologische Verantwortung übernehmen und Kreislaufführung von Abfallmaterialien als unternehmerische Aufgabe thematisieren und gestalten. Dafür erfreuen wir uns enger Zusammenarbeit mit unseren unterschiedlichen Projektpartnern aus den Bereichen der Ausbildung und Lehre, der außerschulischen Lernorte sowie der Verbände und Netzwerke.