Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik oder Smartphones. Vieles geht im Laufe der Zeit kaputt und wird meist durch einen Neukauf ersetzt. Hier werden Ressourcen wie seltene Erden verschwendet.
Ob dies an geplanter Obsoleszenz*, tatsächlicher Abnutzung oder aber auch einfach an einem Sturz liegt, macht für die Initiative des Repair Cafés keinen Unterschied. Ziel für alle Beteiligten ist es, die Lebensdauer, meist elektronischer Geräte, durch Reparatur zu verlängern und gegen den Konsumzwang zu schützen. Repair Cafés bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Freiwillige Techniker_innen helfen den Besuchern, ihre defekten Gegenstände zu reparieren.

Kunst-Stoffe hat das Repair Cafe im Soldiner Kiez mit einer Förderung durch das Quartiersmanagement und vielen Unterstützer*innen ins Leben gerufen. Heute wird das Repair Cafe von einer Anwohnergruppe betrieben.

Alle Infos und Termine unter: repaircafe-soldiner.de


Mehr über die Repair Café Bewegung

* Die „geplante Obsoleszenz“ beschreibt das Phänomen, dass viele elektronische Geräte kurz nach Ablauf der Garantie kaputt gehen, sowie die Theorie, dass dies eine Verkaufsstrategie vieler Konzerne ist.